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Der Film "Underworld: Der Aufstand der Lykaner" ist der dritte Teil der Trilogie rund um die Geschichte vom ewigen Kampf zwischen Werwölfen und Vampiren. Während die ersten zwei Teile "Underworld" und "Underworld: Evolution" sich mit dem Fortgang des Krieges beschäftigen, beschreibt "Der Aufstand der Lykaner", wie es überhaupt zu dieser Fehde kam.
Werwölfe und Vampire sind bereits seit Jahrtausenden erbitterte Feinde, als eines Tages ein Kind geboren wird, das zwar der Rasse der Lykaner angehört, aber nicht der willkürlichen Verwandlung in eine reißende Bestie unterworfen ist. Lucien, gespielt von Michael Sheen, kann sich beliebig entscheiden, ob er in Menschen- oder in Wolfsgestalt auftreten möchte. Das nutzt der Vampirfürst Viktor (Bill Nighy) schamlos aus, indem er Lucien bei sich aufnimmt und ihn mit der Verteidigung seines Schlosses gegen die in der Wildnis lebenden Werwölfe betraut. Zusammen mit den anderen versklavten Lykanern fristet er auf dem Anwesen ein tristes, von vampirischer Gewalt geprägtes Dasein. Die einzigen Lichtblicke in Luciens Leben sind die Momente mit Sonja (Rhona Mitra), der Tochter des Vampirfürsten. Ein Auffliegen der geheimen Beziehung würde den sicheren Tod für beide Liebenden bedeuten, da Viktor niemals ein Verhältnis seiner Tochter zu einem seiner Sklaven dulden würde. Lucien möchte der Gewaltherrschaft des Vampirfürsten entkommen und schafft es letztendlich sogar, mit einigen anderen versklavten Lykanern aus dem Schloss zu entkommen. Jedoch findet Viktor bald darauf heraus, was sich zwischen dem Lykaner und seiner Tochter abspielte. Rasend vor Wut nimmt er Sonja als Geisel, um Lucien zur Bestrafung zurück in seine Fänge zu locken. Viktors Plan geht auf, als Lucien eine Armee von Werwölfen zum Sturm auf den Vampirsitz aufstellt. Der Aufstand der Lykaner beginnt . . . Fazit: Unter der Regie von Patrick Tatopoulos ist den Machern von "Underworld: Aufstand der Lykaner" ein wahres Meisterwerk gelungen. Der Film strahlt in seiner gesamten Länge eine bedrückende Düsternis aus, die allerdings immer wieder durch einen Lichtstrahl in der Handlung erhellt wird. Die Kampfszenen gestalten sich zwar manchmal etwas übertrieben blutrünstig, was der nervenaufreibenden Spannung allerdings keinen Abbruch tut. Durch die überzeugenden Darbietungen aller beteiligten Schauspieler ist der dritte Teil der "Underworld"-Serie auf jeden Fall einen Kinobesuch wert. 
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